2014-11-05

BITTE KLICKEN SIE AUCH HIER! Teil XVIII

Vor einiger Zeit startete ich den ersten Teil meiner Linktipps und versprach regelmäßig weiter zu machen. Falls jemand wissen möchte, woher ich den guten Stuff kriege: Die meisten interessanten Artikel werden mir via Twitter, Facebook oder über andere Blogs in die Timeline gespült. 
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Letzten Sonntag durfte ich beim Poetry Slam in der hannöverschen Oper mitmachen. Ich war schon einmal dabei und muss sagen, dass kaum ein Auftritt das Gefühl, was man da oben auf dieser Bühne verspürt, toppen kann. Da ist jede Platzierung und jede Punktzahl ganz egal. Ich habe mich dieses Mal für eine eher ruhige Geschichte entschieden und "Ella" vorgetragen. Ist übrigens auch im
Buch vorhanden [Achtung, subtiler Werbeblock]. In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung gibt's einen kurzen Artikel mit Fotostrecke zum Abend.

Ach, Isländisch. Auf meiner Herzliste, die ich im Januar erstellt habe, stand ja auch, dass ich diese Sprache lernen möchte. Jetzt hab ich noch knapp zwei Monate, um diesen Vorsatz zu erfüllen. Wird wohl nichts mehr. Trotzdem, es ist nie zu spät, sich in Island zu verlieben. Hier ein toller Artikel über isländische Worte, die man auch ohne viel Paukerei ganz leicht in den eigenen Wortschatz übernehmen kann.

Lucie schreibt bei kleinerdrei über den öffentlichen Umgang mit Prominenten, die sexuelle Gewalt ausgeübt haben oder bei denen zumindest der Vorwurf im Raum steht. Ich habe erst am Wochenende mit meiner Mutter über diese Thematik gesprochen, weil sie sich zu Recht über einen bestimmten Fall aufgeregt hat. Den Artikel habe ich ihr dann gleich gemailt. Sie hat nur geantwortet: "Ganz genau."

Apropos Rape Culture.
In München musste eine junge Frau aus ihrer Wohnung ausziehen, weil sie für "Ärger" gesorgt hatte. Dieser "Ärger" bestand darin, dass sie von einem Mann beim Eintreten ins Haus bedrängt, in den Keller gezogen und vergewaltigt wurde. Der Vermieterin würde ich gerne mal gepflegt ins Gesicht spucken. Und dem Makler gleich mit. Wie man so kacke und unempathisch sein kann, geht leider nicht in meinen Kopf rein.

Ich mag Amy Poehler. Jetzt hat sie ein Buch rausgebracht (scheint gerade hip zu sein). Anne Kingston schreibt ein Porträt über sie und zitiert: "Be nice. Work hard. Don’t pretend things are perfect." Alles klar, mache ich! Und wenn ich irgendwann Bock habe, mal wieder ein Buch auf Englisch zu lesen, werde ich ihres als erstes verschlingen.

In München hat vor einiger Zeit der Zündfunk Netzkongress stattgefunden. Ich war leider nicht da, aber für Menschen wie mich gibt es jetzt die Beiträge der Speaker_innen in einem kostenlosen E-Book. Ich habe zwar selbst noch keine Zeit gehabt, reinzuschauen, aber alleine ein Beitrag von Anne Schüßler sollte ausreichen, dass ihr euch das Ding auch runterladen wollt.

Sanczy arbeitet sich an einem meiner Lieblings(diskussions)themen ab und erklärt den Unterschied zwischen "gendern" und "gendergeschlechter Sprache". Eine tolle Grundlage, die auch für Menschen, die sich bis jetzt noch nicht mit gendergerechter Sprache beschäftigt haben, verständlich erklärt, was das Binnen-I bedeutet und warum die Schriftweise mit Unterstrich oder Sternchen inklusiver ist.

Anastasia Umrik ist Modedesignerin und der Kopf hinter dem Projekt anderStark. Der NDR hat sie jetzt besucht und ein sympathisches Porträt über sie gedreht.

Und zum Schluss nochmal was zum Buch: Alexandra vom tollen Blog "BücherKaffee" hat eine schöne Rezension über mein Baby geschrieben.

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