2014-10-27

DIE 18. DEUTSCHSPRACHIGEN POETRY-SLAM-MEISTERSCHAFTEN


Morgen starten in Dresden die 18. deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften. 300 Teilnehmer_innen, 21 Veranstaltungen in 6 verschiedenen Locations – was für Spektakel! Poet_innen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg treten erst in den Vorrunden gegeneinander an. Wer sich in den Vorrunden und im anschließenden Halbfinale durchsetzen kann, slammt dann am Freitag im Einzel- oder am Samstag im Teamfinale um den Titel. Im Vorfeld müssen sich die Poet_innen für die Teilnahme qualifizieren. Das bedeutet, sie gewinnen entweder eine Landesmeisterschaft, einen so genannten Highlander (ein Slam bei dem die Gewinner_innen der Saison nochmal gegeneinander antreten) oder sie haben das Glück von einem Slam direkt nominiert zu werden. Für mich hat es dieses Jahr nicht gereicht, ich bin zweimal knapp an nem Titel vorbei geschrabbt und habe leider zu wenig Zeit, um viel zu touren und noch mehr Quali-Chancen wahrzunehmen. Aber vielleicht darf ich ja im nächsten Jahr dabei sein. Wen ihr, wenn ihr in Dresden als Zuschauer_in dabei seid, nicht verpassen dürft, zeige ich euch jetzt:

Leonie Warnke kann man nur lieben. Diese Frau ist Poesie und bester Humor in einer Person. Gemeinsam mit meiner fantastischen Gang-Kumpanin Katja Hofmann tritt sie im Teamwettbewerb an – als Team MfG. Auch im Einzelwettbewerb haben Katja und Leonie aus meiner Sicht die besten Chancen, sich bis ins Finale durchzukämpfen. Sollte das passieren, mache ich es genauso wie sie, als ich in Niedersachsen im Finale stand. Pizza in den Ofen schieben, Brause einschenken, Livestream an und ihnen eine superduper Glücks-SMS schreiben. 



Titelverteidiger Jan-Philipp Zymny ist vermutlich eine der lustigsten Personen auf diesem Planeten. Dieser Typ ist Kuriosität pur. Anders kann ich ihn nicht beschreiben. Ich mag den Mann. Die Meisterschaften haben immer ihre eigenen Gesetze, aber ich vermute, Jan-Philipp wird sich auch in diesem zumindest einen Platz im Finale sichern.


Letztes Jahr hat er ganz knapp, ganz ganz knapp hinter Jan-Philipp den zweiten Platz belegt: Lars Ruppel. Der Mann hat alles schon gesehen, alles schon gemacht, organisiert mit die schönsten Slam-Touren und überhaupt ist er ziemlich großartig.


Müsste ich mit der Händen verdeutlichen, wie toll Hazel Brugger ist, könnte ich das nicht, weil meine Arme dafür bei weitem zu kurz sind. Also: Hazel Brugger ist ziemlich toll und wenn ihr sie noch nicht kennt, solltet ihr das dringend nachholen.


Hätte ich die Geduld, hier 300 Slammer_innen vorzustellen und 300 Videos einzubinden, würde ich das tun. Völlig wurscht, welche Veranstaltung ihr besuchen werdet, ihr werdet garantiert einen fantastischen Abend erleben. Besonders möchte ich euch noch die Reihe "Slam2014 diskutiert" ans Herz legen  hier könnt ihr mal einen Blick in interne Diskussionen werfen. Außerdem spannend: Talking Slam. Slammer_innen trinken Bier und reden über Slam.

Alle Teilnehmer_innen findet ihr hier. Das komplette Programm gibt's hier. Für einige Veranstaltungen sind noch wenige Restkarten verfügbar. Von Zuhause aus könnt ihr das Ganze auf Facebook, Twitter oder im Livestream des MDR verfolgen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen