2014-06-02

BITTE KLICKEN SIE AUCH HIER! TEIL XIV

Vor einiger Zeit startete ich den ersten Teil meiner Linktipps und versprach regelmäßig weiter zu machen. Das ist endlich wieder der Fall. Es geht weiter. Falls jemand wissen möchte, woher ich den guten Stuff kriege: Die meisten interessanten Artikel werden mir via Twitter oder quote.fm in die Timeline gespült. 
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Bei Felix finde ich immer wieder sehr gute Links, die mich zum lachen, weinen oder schmunzeln bringen. So auch dieser aus einer seiner alltäglichen Empfehlungen: How to be a writer von M. Molly Backes. Und wie Felix schon geschrieben hat: Langeweile ist mit das Beste, was einem als Schriftsteller_in oder Autor_in passieren kann. Warum Schreibblockaden manchmal auch nötig sind, um etwas zur Ruhe zu kommen und wie man sie übersteht, darüber hat Frau Dingens einen großartigen Text im Stern-Blog geschrieben. (By the way: Ich freue mich wahnsinnig auf die Fandom-Postings!)

Großes Schriftsteller_innen-Special dieses Mal: Auch bei kleinerdrei habe ich einen tollen Text zum Thema "Wie arbeitet eigentlich ein_e Diplomschriftsteller_in?" gefunden. Stefan Mesch schreibt an seinem ersten Roman und zeigt in Kurzauszügen, wie es ihm dabei geht. Sehr spannend zu lesen! Was übrigens auch sehr toll ist: kleinerdrei ist für den diesjährigen Grimme Online Award nominiert (das ist auch für mich persönlich ein bisschen toll, weil ich schon einmal als Gastautorin etwas schreiben durfte und das auch jederzeit wieder tun würde)! Hier könnt ihr abstimmen! Und wenn ihr noch eine Stimme übrig habt, gebt sie am besten dem Blog "Demenz für Anfänger".

Als dieses eine große Möbelhaus in Deutschland anfing mit dem "roten Stuhl" zu werben, musste ich kichern. Tut mir leid, manchmal bin ich albern. Nun ist es aber so, dass mein Großvater Österreicher war und ich durch meine Mutter mit einigen vermeintlich österrischen Ausdrücken sozialisiert wurde. Dazu gehört auch, dass der Begriff "Stuhl" in Österreich tatsächlich nur das meint, was wir (hoffentlich) ausschließlich in die Toilette befördern. Alles, auf dem wir sitzen, heißt "Sessel". Egal, ob es ein Stuhl oder Sessel ist. Was es noch für Unterschiede und Verständnisschwierigkeiten gibt, hat Peter Glaser schön zusammengefasst.

Siri Hustvedt ist eine tolle Frau und eine der erfolgreichsten Autorinnen der USA. Sie hat einen Roman über den Sexismus in der Kunstwelt geschrieben und der WELT ein sehr interessantes Interview dazu gegeben.

"Why we create" ist ein spannendes Blog über Menschen, die Dinge erschaffen.

Das Nuf schreibt ja immer gute Texte. Ich empfehle also einfach mal alle. Insbesondere aber diesen hier, der mir sehr, sehr gut gefallen hat. Sie schreibt darüber, wie sie in diese Sache mit dem Feminismus reingeraten ist. Vor allem dieser Absatz: Ich weiß nicht genau wie, aber ich bin jetzt ja Feministin. Das merke ich z.B. daran, dass ich in letzter Zeit häufiger mit “Ihr Feministinnen, …” angepöbelt werde oder dass mir Bekannte sowas sagen wie “Neulich war ich in einem Vortrag, da wurde ausschließlich die weibliche Form in der Ansprache verwendet, da musste ich an dich denken.” oder dass sie Unterhaltungen beginnen mit “Mir ist Sachverhalt xy begegnet und da habe ich mich gefragt, wie du als Feministin das siehst.” --> passiert mir auch. Ständig.


So Highschool-Zeugs hat ja eh seine eigene Regeln. Ich weiß noch, wie ich mich in der Schule maßlos aufregte, weil eine Freundin bei der Bewerbung als Au Pair angeben musste, ob sie Piercings oder Tattoos habe und versichern musste, dass sie nie Spaghetti-Träger-Tops, Bauchfrei oder Röcke, die über'm Knie enden anziehen werde (für Jungs* galt das natürlich nicht). Als ich jetzt den Prom-Bericht von Clare gelesen habe, habe ich mich noch einmal maßlos aufgeregt! Sie wurde vom eigenen Abschlussball ausgeschlossen, weil ihr Kleid "zu kurz" war und die anwesenden Väter der Meinung waren, sie würde zu aufreizend tanzen. Well, ich kann immer nur den Kopf schütteln und Clare danken, dass sie ihre Geschichte geteilt hat.

Und zum Amüsement sei euch das Staffelfinale von "Here She Is" empfohlen!


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