2014-03-23

LINGUA CAMP 2014

Wenn in Hannover in Sachen BarCamps mal was passiert, dann ist das schon Grund genug, darüber zu berichten: Am 10. & 11. Mai findet in meiner Stadt das LinguaCamp statt. Für mich besonders interessant, weil ich nicht nur in Hannover wohne, sondern auch bei einem Sprachlernportal arbeite. Im Vorfeld habe ich mich mit Stephanie Huellmann, eine der Organisatorinnen, über das Sprachen-Barcamp unterhalten.

Euer BarCamp beschäftigt sich mit den Themen Sprachen lernen & lehren, Kultur und Sprache und Erwachsenenbildung – wen erwartet ihr an dem Wochenende in Hannover? LehrerInnen, private SprachlehrerInnen oder auch Onliner?

Also, wir erwarten die unterschiedlichsten Menschen – ganz einfach alle, die irgend etwas mit dem Thema Sprachen zu tun haben, sowohl beruflich als auch privat, sowohl hardcore und fulltime als auch nur Interesse hier und da. Es kommen zum LinguaCamp also, genau wie Du sagst, Lehrerinnen und Lehrer zusammen, aber auch Lernende, es kommen Leute aus der Erwachsenenbildung, Kinderpädagogen, Verlagsmitarbeitende von Lehrbuchverlagen, Studenten oder Radioleute und noch viel mehr. Ja, Onliner werden auch erwartet, denn Sprachen lassen sich gut online und selbstständig lernen, man braucht nur ein paar gute Kniffe und Tipps dafür. Und über die und noch viel mehr kann man sich an dem Wochenende austauschen.


Was ist das Ziel eures BarCamps?

Das übergeordnete Ziel ist es, die „Sprachenlandschaft“ insgesamt zu bereichern. Und das geht dadurch, dass für den Einzelnen Motivation, neue Ideen und Anreize und vor allem Vernetzungen mit anderen entstehen werden. Der Mix der Teilnehmenden wird ja, wie eben beschrieben, ganz einzigartig sein. Normalerweise kommen diese Menschen mit ihren sehr unterschiedlichen Hintergründen eher nicht zusammen und haben auch sonst nicht so viel Zeit, sich einfach mal in Ruhe auszutauschen. Aber wenn so ein kunterbuntes Treffen mal passiert, dann entsteht immer etwas Neues – von ganz neuen Ideen und Blickwinkeln über neue Kontakte bis hin zu tollem Unterrichtsmaterial und Lehr- und Lerntipps – mit und ohne Web 2.0.


Was für Vorträge wünscht du dir an dem Wochenende?

Bestimmte Wünsche direkt an die Vorträge habe ich gar nicht. Ich erwarte, dass es ein großer Mix sein wird: mediengestütztes Lernen, interkulturelle Themen, konkrete Probleme im Unterricht oder auch Sprachspiele austauschen und ausprobieren. Wenn es aber etwas gibt, das ich mir wünsche, dann sind das zwei Sachen: Einmal wünsche ich mir, dass die Teilnehmenden sich auch auf für sie völlig Neues einlassen. Aber ich glaube, das passiert fast zwangsläufig bei einem BarCamp. Und als zweites wünsche ich mir, dass tolle Beiträge kommen für die Party am Samstagabend. Die Sprachler sind doch allgemein sehr offene und kreative Menschen – wir wollen eine Party auf die Beine stellen mit Musik, Theater, Comedy und Poesie und keine-Ahnung-was-alles, die allein von den Teilnehmenden gestaltet wird!


Wenn ich jetzt noch teilnehmen möchte, was muss ich tun?

Geh einfach auf die Webseite www.linguacamp.mixxt.de und melde Dich an. Dafür musst Du erst „Mitglied“ werden. Das klingt aufwändig, bedeutet aber einfach nur ein Formular mit Deiner Email und zwei, drei Fragen zu Deinen Sprachen auszufüllen. Das dient einfach nur dazu sicher zu gehen, dass sich echte Menschen anmelden. Nachdem Du dann in der Community aufgenommen bist, musst Du Dich nur noch für die beiden Tage, 10. und 11. Mai, einzeln eintragen – das war´s!

Auf der Webseite des LinguaCamps hat die Veranstaltung übrigens eigentlich jetzt schon begonnen. Die ersten Vorschläge für Sessions sind schon da und die ersten Reaktionen darauf. Es gibt viele Möglichkeiten sich jetzt schon einzubringen… wenn man dazu Lust hat.
Und unterstützen kannst Du uns übrigens auch: Wir haben die Herausforderung laufen, unseren Ankündigungstext in mindestens 15 Sprachen auf die Webseite zu stellen. Du findest ihn auf der Startseite unter dem Menüpunkt „Home“ bei „Was ist ein LinguaCamp“. Im Moment haben wir acht Sprachen, da brauchen wir noch ein paar mehr...

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