2013-10-21

WIEN. REVIEW TWO.

Weiter geht's mit dem Wien-Urlaub. Nachdem wir uns am ersten Tag die Innenstadt, inklusive Ringstraße und allerlei schönen Gebäuden, angeschaut hatten, ging es am zweiten Tag weiter – mit schönen Gebäuden. Wir fuhren zum Schloss Schönbrunn. Absolutes Ober-Touri-Feeling. Ganz, ganz schlimm. Anfangs trug ich sogar eine Multifunktionsjacke von einer dieser Outdoor-Marken. Die konnte ich aufgrund des Wetters Gott sei Dank schnell ausziehen. Natürlich ist es dort schön. Es ist überall in Wien schön – erwähnte ich das schon? Wir waren relativ früh dort und hatten Glück, dass es noch nicht ganz so voll war. Und was sagt plötzlich der eine Typ als wir im Garten herumliefen? "Sieht ja aus wie in Herrenhausen hier." Genau! Hannover kann nämlich durchaus mit Wien mithalten, im Geheimen. 
In Schönbrunn gibt es auch einen lustigen Irrgarten ("Komm Ninia, ich kenne einen Trick, wir müssen immer der Wand zur linken Hand folgen."), in dem ich die ganze Zeit darauf wartete, dass gleich Harry oder Cedric aus den Büschen springen und ich meinen Zauberstab zücken muss, um gegen "Ihr-wisst-schon-wen" zu kämpfen. Hach, das trimagische Turnier...
Ich schweife ab. In dem Irrgarten gibt es auch nette Aufgaben, die man meistern kann und witzige Spiegel. Der ganze Spaß kostet zwar etwas Eintritt, sollte eins aber machen. Außerdem gibt es dort den ältesten Zoo der Welt. Da waren wir natürlich auch drin (Tipp: Hier gibt es Kombikarten. Wir haben zum Beispiel den Zoo-Eintritt und das Riesenrad im Prater kombiniert und so fünf Euro gespart.). Ich bin bei Zoos ja immer zwiegespalten. Von denen, die ich schon gesehen habe, haben die Tiere im Hannover Zoo meiner Meinung nach die besten Bedingungen (auch, wenn die Gefangenschaft immer gegen die natürlichen Bedürfnisse ist). In Schönbrunn gab es einige Gehege, die ich nicht besonders toll fand. Aber auch ein paar, die sehr schön gestaltet waren. Am lustigsten waren die Gibbons! Die schreien total irre herum, einer fängt an und alle anderen setzen ein. Davon habe ich sogar ein Video gemacht (ganz unten).

Danach waren wir am zweiten Tag noch im Prater und beim Schloss Belvedere – um euch aufnahmetechnisch nicht zu überfordern, folgt das in einem der nächsten Posts. Und nun: Bilderflut!


Das Schloss von vorne. Ich habe es mir tatsächlich imposanter vorgestellt.
War so aber auch ganz nett.

Der Garten. Für meine Begriffe zu klein. Aber jedem Tierchen sein Plaisierchen.

Die Fassade von hinten. Was ganz schlimm ist: Bei so einem Anblick fängt mein Hirn
sofort an, Stockwerke zu zählen, Architektur zu bestimmen und Fachbegriffe
heraus zu kramen. Wenn eins das immer machen musste, kannste nicht mehr aufhören.

Der Neptun-Brunnen.



Der Mann umarmt die Steine. Mit diesem Ritual lädt man sich irgendwie auf.
Oder so. Auf jeden Fall findet man zu sich selbst und Harmonie in der Liebe.
Na, das ist doch was.


Die sollten diese Spiegel mal putzen.

Es hatte eine Wärmelampe! Wie süß!

Er chillte halt eher so herum.

Pinguin-Suppe.

"Hallo!"

Das war auch sehr süß. Und ein bisschen schüchtern.

Hach.

Ein Baby-Elefant!

Die haben die gaaaanze Zeit gepennt.


Baby-Irgendwas-Schweine!

Awwww!

Sie fand alles mega witzig.
Und hier das Gibbon-Video!


Kommentare:

  1. Wegen Wetter waren wir ja damals im Schloss drin und nicht im Garten. Da war auch sehr schön und sehr sissimäßig und überhaupt.

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  2. Stimmte das mit dem immer nach links gehen tatsächlich? Ich hab mal gelesen, dass die meisten Labyrinthe so aufgebaut sind. Eine Erklärung fehlte, aber ich nehme an, das kommt daher, dass die meisten Menschen instinktiv ihrer dominanten Hand nachgehen, wenn sie sich zwischen zwei Wegen entscheiden müssen, und die meisten eben Rechtshänder sind.

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  3. Ja, es hat funktioniert - wir sind sehr schnell durchgekommen.

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  4. Ooooh, Pinguine! Ich könnt mir ja immer einen klauen, wenn ich an so einer Bande vorbei komme. Aber ich fürchte, die würden sich in meiner Badewanne nicht so besonders wohl fühlen. Und artgerecht wäre das dann garantiert auch nicht mehr.

    Das zwiespältige Gefühl bei Zoos kann ich nachvollziehen. Aber da sind die meisten deutschen Zoos inzwischen ja zum Glück auf einem ganz guten Weg und man kann seinen Kindern fremdartige Tiere näherbringen, ohne immer irgendwie ein schlechtes Gewissen dabei haben zu müssen.

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