2013-09-06

BITTE KLICKEN SIE AUCH HIER! TEIL V

Vor einiger Zeit startete ich den ersten Teil meiner Linktipps und versprach regelmäßig weiter zu machen. Das ist endlich wieder der Fall. Es geht weiter. Falls jemand wissen möchte, woher ich den guten Stuff kriege: Die meisten interessanten Artikel werden mir via Twitter oder quote.fm in die Timeline gespült.
[Hier geht's zu Teil I, Teil II, Teil III, Teil IV

Manche Dinge gehen an mir vorbei. Manchmal bin ich zu jung oder zu alt, und manchmal auch zu ignorant. Ich wusste zum Beispiel bis vor kurzem nicht, was für ein wirklich grandioser Mensch Nora Ephron gewesen sein muss. Und ja, ihr dürft jetzt über mich lästern oder euch wundern, aber so ist das doch ab und an. Man bemerkt die guten Menschen viel zu spät. Der Artikel über die Autorin im ZEITmagazin hat mich richtiggehend wachgerüttelt: "Mensch, Ninia, du musst noch viel mehr von der Frau lesen." Mache ich jetzt auch.

Blogs lese ich in der Hauptsache nicht, um mich über Sachen zu informieren, sondern um unterhalten zu werden. Wer das ziemlich gut beherrscht, das mit der Unterhaltung, ist Anke Gröner. Und, juchhu, dann geht die Frau auch noch in Hannover ins Museum und schreibt darüber. Das hier ist eigentlich auch keine Empfehlung für den einen Artikel. Lest den ganzen Blog. Am besten zweimal. Es soll nicht zu eurem Schaden sein.

Ich habe (noch) keine Kinder. Immer, wenn die Kinder aus dem Kindergarten unterm Büro draußen "spielen" (aka. herumtoben, schreien und Krach machen) oder eine Familienministerin wieder Entscheidungen trifft, überlege ich ganz intensiv, ob ich irgendwann welche haben möchte. Und dann lese ich eine Geschichte von Maximilian Buddenbohm und denke: "Ach, die sind doch wirklich süß und witzig." Und dann freue ich mich ein bisschen auf den Tag, an dem meine Kinder auch witzig sind.

In Teil IV schrub ich etwas über Frauen in der Kunstszene bzw. Kunstgeschichte. Christiane Kruse lehrt Kunstgeschichte in Kiel und beschreibt in der FAZ ihren Gang durch die Institutionen. Das ganze könnte man auch mit "Vom Versuch Karriere zu machen" betiteln. Jetzt weiß ich, warum ich in meiner Studienzeit so wenig Dozentinnen hatte. 

Die angeblich feministische Organisation "Femen" habe ich schon immer kritisch betrachtet. Spätestens seit ihren islamophoben Äußerungen habe ich die Gruppe aus meinem Radar verbannt. Tessa Bücker hat dazu auch mal einen sehr guten Text geschrieben. Nun stellt sich, Überraschung (sic!), heraus, dass Femen von einem Mann gesteuert wird, der sich selbst als "Patriarch" bezeichnet und nach der Aussage einiger Mitglieder, nur die "hübschesten" Mädchen für den Protest aussucht (was anhand der ausschließlich weißen und den üblichen Schönheitsnormen entsprechenden Protestantinnen, die bis jetzt in der Öffentlichkeit auftraten, auch keine Überraschung sein sollte). Die "Enthüllung" um Viktor Swjazkij war für mich keine, das hatte ich schon früher gelesen (ich glaube es war bei dieStandard, finde aber den Artikel leider nicht mehr). Dort stand, soweit ich mich erinnere, allerdings nur, dass er ein großer Unterstützer der Gruppe ist, viele Aktionen vorschlägt und mit den Frauen trainiert. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen