2013-06-07

DHL II - DIE SUCHE NACH DEM VERLORENEN PAKET GEHT WEITER

Hallo Kinder! Ihr wollt wissen, wie die Geschichte von DHL und mir weitergeht? Kein Problem, ich erzähle sie euch! 

Natürlich ist das Paket noch nicht auftaucht. Aber fangen wir von vorne an. Vor ein paar Tagen berichtete ich von dem loriotesken Telefonat mit einer Angestellten bei DHL, die mir erklären sollte, wo sich mein "Wunschort" befinde. Das konnte sie erstaunlicherweise nicht und schrub sich meine Daten auf, um Dinge herauszufinden. Überraschenderweise passierte in den nächsten Tagen... nichts. Außer dass ich auf meinen Wutpost einige Erfahrungsberichte von anderen Menschen erhielt, die ihr Paket schon an allerlei lustigen Orten gefunden haben (im Papiermüll, srsly??!).

Weil ich das Gefühl hatte, irgendetwas tun zu müssen und möglicherweise auch ein paar beleidigende hilfesuchende Tweets geschrieben hatte, schrieb ich auch noch eine Mail an DHL. Und wieder passierte in den nächsten 24 Stunden... nichts.




Das Paket war also bereits seit vier Tagen an meinem Wunschort und niemand wusste, wo dieser sich befinden könnte. Was auch ein bisschen schade ist, denn so einen Wunschort sollte doch eigentlich jede/r haben und dann auch wissen, wo der ist. Wunschort, das hört sich richtig schön an. Nach einem märchenhaften Ort, an dem magische Dinge passieren... nun gut, ich schweife ab.

Als megakrasser Digital Native besuchte ich dann also auch die "Fanseite" von DHL. Ich vermute, dass 98 Prozent der "Fans" im Geheimen einfach nur Kunden sind, die sich beschweren wollen und weil sie dies tun wollen, müssen sie auf "Gefällt mir" klicken. Auf die Beschwerden auf der Pinnwand wird natürlich in keiner Weise reagiert. Warum auch? Haben ja jetzt alle so eine Seite, also brauchen wir auch eine. Eine gute Sache hat die Seite aber: den DHL-Chat (eingespielter Applaus im Hintergrund). Ich chattete also mit einem Mitarbeiter, der mich auch gleich mal als erstes fragte, ob mir der Name *soundso* etwas sage. 
Ich: Nein!! Das hat Ihre Kollegin auch schon gefragt und dann festgestellt, dass es sich um den Zusteller handelt. 
Er: Oh, ups, ich hole mal jemanden, der sich damit auskennt.
BESSER IST DAS.
Der, der sich damit auskennt, konnte mir nicht weiterhelfen, weil er gerade ein technisches Problem hatte. Wenigstens hat er aber meine zwei Beschwerden zu einer zusammengefügt (das geht wohl auch ohne Technik... Stichwort 'ausdrucken') und meinte, die Mail werde am selben Tag noch bearbeitet.
Danach hört ich den ganzen Tag bis zum jetzigen Zeitpunkt überrraschenderweise NICHTS.

Weil ich aber die Schuhe, die sich in dem mysteriösen Paket befinden, schon bezahlt habe, schrieb ich heute also mal eine Mail an die Firma. Nach 15 Minuten (!!) rief mich eine sehr freundliche Mitarbeiterin zurück und erzählte, dass sie gerade mit DHL telefoniert hatte. Unter der Sendungsnummer würde "Ablagevertrag" stehen (so weit war ich auch schon). Und das hieße, ich hätte einen Ablagevertrag unterschrieben (NEIN!), nach dem der Zusteller das Paket irgendwohin legen darf... auf den Balkon, in die Garage usw.. Ich erklärte ihr, dass ich das nie getan habe und auch die Letzte sei, die so bekloppte Zettelchen draußen dranhängt, auf denen steht "Hallo, ich bin die nächsten zwei Wochen nicht da, bitte legen Sie das Paket in die Hundehütte". Dann könnte ich den Fernseher für den Dieb nämlich auch gleich auf den Gehweg stellen. Sie fand das ein bisschen lustig und sagte, dass sie nun von der Firma aus auch noch einen Nachforschungsantrag stellen werde. Das könne bei der DHL aber bis zu vier Wochen dauern, sagt die DHL. Beeindruckend schnell für den gut organisierten Laden. 

Also stellt die nette Dame jetzt einen Nachforschungsantrag und wir bleiben in Kontakt, falls eine von uns das Paket findet. Es bleibt spannend! (Und meine Füße unbeschuht.)

Kommentare:

  1. Zum Glück ist Barfuß-Wetter...

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  2. huhuu,

    sind deine Schuhe mitlerweile angekommen?

    Falls du bei der Firma mit versicherten Versand bestellt hast, sind diese verpflichtet dir einfach das Paket neu raus zu schicken.
    Falls dann das andere nochmal auftauchen sollte, diese dann einfach an die Fa. zurück schicken.
    Meiner Erfahrung nach kann man nämlich auf den Nachforschungsauftrag dankend verzichten, da tut sich in 99% der Fällen eh nichts.
    Ich würde mich echt einfach nochmal an die Fa. direkt wenden, schließlich bist du mit den Schuhen ja auch schon in Vorkasse getreten.

    Lg

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    1. Hallo Anna, danke für deinen Tipp! Ich hab dann noch länger mit der Firma gesprochen. Wir warten jetzt auf den Nachforschungsantrag, bei dem ich aber auch davon ausgehe, dass nichts mehr passiert (wie du schon sagst). Und dann bekomme ich von der Firma das Geld natürlich erstattet. Ich kann ja nichts dafür, dass das Paket verschwindet und kann es auch entsprechend nachweisen, da ich ja niemals den Empfang bestätigt habe.

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  3. Ich drück die Daumen. Wir hatten auf Arbeit mal den Fall dass unsere Pakete immer auf einen innenliegenden Briefkasten gestellt wurden. Allerdings kann jeder in das Haus rein (und das es historisch ist, machen dass auch viele). Die Pakete hätte also jeder mitnehmen können.

    Ich habe 6 (!) Telefonate mit DHL gebraucht (jedes mal wenn wieder ein Paket falsch stand), bis der Bote es dann endlich die Treppe hoch geschafft hat. Nie hat jemand von uns unterschrieben und bei uns im Haus findet man immer einen Mitarbeiter.

    Interessanterweise hatte ich irgendwann einen Mitarbeiter dran, der dann schon eintragen wollte "Will sich an Presse wenden". Wollte ich nicht, aber scheinbar kommt es bei denen so häufig vor, dass sie es als "Vordruck" schon bereitliegen haben.

    Ich habe dann auch mal gefragt wer denn für die Pakete immer unterschreibt, und konnte aber sagen dass wirklich niemand bei uns arbeitet der so heißt... Wenn ich es bei dir lese, war das vermutlich auch der Zusteller.

    Also ich hoffe dein Paket taucht auf, ansonsten immer weiter beschweren und mit Presse drohen :)

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  4. kann mich über DHL bisher fast nur positiv äußern,nette Zusteller,freundliche Damen am Servicetelefon,allerdings fehlt ihnen mitunter etwas Wissen über den praktischen Ablauf aber sie leiten wenigstens die Vorgänge ein.Nach drei Monaten hat sich mein Paket wieder angefunden und wurde mir zugestellt ,mußte allerdings nochmal 15,00 € Nachporto bezahlen.Hab es telefonisch zu Protest gegeben und habe entsprechende Versandetiketten und eine Entschuldigung erhalten,für mich o.k.
    Was ich natürlich in einem anderen Fall nicht so prickelnd fand ,habe mehrere Pakete aufgegeben eins davon nach Österreich ,die Tusse in der Annahmestelle (ist eh nicht die freundlichste) hat die Freimachung falsch auf geklebt ,das unterfrankierte Paket hab ich zurück bekommen und mußte noch mal die volle Frankierung bezahlen,also 22,-€ für nichts ,das überfrankierte wurde allerdings zugestellt.

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