2013-04-21

REYKJAVÍK

So. Ich habe ja noch gar nicht alles von unserer Reise erzählt. Ich will euch nicht überfordern und werde immer mal wieder in kleinen Häppchen etwas einstreuen. An Tag zwei und drei unserer Reise waren in Rekjavík unterwegs. Top motiviert, gestylt und mit Bargeld in der Tasche standen wir Samstagmorgen, 10 Uhr, in der Innenstadt von Reykjavík und wollten loslegen. War nix. Die Geschäfte machen dort erst gegen 11 Uhr auf. Also haben wir noch einen Kaffee getrunken und "Skyr" probiert - eine isländische Milchspeise und neben Burger und Fisch deren Nationalgericht. Lecker!

Alle Menschen in Reykjavík sehen unglaublich gut aus. Zwar ein bisschen Hipstermäßig (was gerade ich nicht verurteilen darf), aber nicht Berlin-Hipsteresk, sondern unangestrengt hip. Einfach gut. Es gibt zahlreiche Second-Hand-Shops, die sich zwar nicht durch besonders günstige Preise auszeichnen (wie ganz Island), aber eine riesige, tolle Auswahl haben. Wir haben natürlich, ganz tourimäßig, auch Islandpullover, -mützen und alles, was es so gibt, gekauft. Und sind glücklich damit. Kleiner Tipp: Ab einer bestimmten Summe kann man zollfrei einkaufen. Man bekommt mit dem Bon einen Zettel, auf den man sämtliche Infos einträgt. Den kann man dann am Flughafen einwerfen und dann sollte man einen gewissen Prozentsatz zurück bekommen.

Paulines und meine Special-Tipps:

Am besten lauft ihr einfach die Laugavegur rauf und runter und in die Nebenstraßen. Dort sind alle Geschäfte, Bars und Clubs. Dem Nachtleben in Reykjavík werde ich noch einen eigenen Artikel widmen.

Second Hand Shopping geht am besten im "Sputnik". Es gibt auch noch einen anderen guten Second Hand Laden, dessen Namen ich leider vergaß, der sich aber auch auf der Laugavegur in unmittelbarer Nähe des Sputnik befindet.

Leckeren Burger (auch veggie!) gibt's im "The Laundromat Café". Der Laden ist kein Geheimtipp und immer voll. Lohnt sich aber trotzdem. Es gibt ein riesiges Bücherregal, rund um die Bar herum, in dem die Bücher nach Farben sortiert sind! Im unteren Bereich ist, natürlich, ein Waschsalon und an den Wänden hängen tolle Bilder von Waschsalons aus aller Welt. Wichtig: Man bezahlt in Island fast nie am Tisch. Ihr steht einfach auf und geht zur Kasse, dort wird abgerechnet. Und: Das Trinkgeld ist schon inklusive.

Abends waren wir unter anderem im "Icelandic Fish & Chips". Dort lief Swingmusik (super!) und es gab überleckeres Essen. Man stellt sich sein Menü selbst zusammen, am besten eine Mischung aus Salat (Mangosalat!), Fish und Chips. Hier ist es etwas teurer (für Essen und Getränk liegt man bei etwa 20 Euro), aber sehr, sehr lecker. Das Restaurant hat eine tolle Atmosphäre und liegt direkt am Hafen. 

Sehr guten Trockenfisch gibt es übrigens auf dem Flohmarkt am Hafen, der immer samstags und sonntags stattfindet. Ansonsten gibt es da nicht so viele Knallersachen. Aber wenn man Trockenfisch probieren möchte (und das sollte man), dann ist man bei den alten Fischern am Markt genau richtig. In unmittelbarer Nähe befindet sich die angeblich beste Hot Dog Bude der Stadt (Isländer essen für ihr Leben gern Hot Dogs): "Baejarins beztu pylsur", auf Deutsch "Die besten Hot Dogs der Stadt" (höhö). Die Bude befindet sich an der Ecke von der Posthusstraeti und Tryggvagata. Hier haben sogar schon Metallica gespeist. Am besten "mit allem" bestellen, dann bekommt ihr das richtige Island-Feeling.

Aber auch alle anderen kleinen Bars und Läden sind super. Die Leute sind alle sehr nett und helfen immer gern weiter. Geld ausgeben funktioniert in Reykjavík besser als man sich das wünscht.

Wenn ihr noch mehr Fragen habt, schreibt mir am besten eine Mail.

Und nun! Die Fotos aus Reykjavík:

Der "Strand" von Reykjavík. Es ist ein bisschen irritierend,
wenn man auf der einen Seite super moderne Bauten sieht
und auf der anderen Wasser und Gletscher. Aber auch schön.
Das ist Kunst. Und auch ein Wikingerschiff, aus Edelstahl.
Es wurde natürlich nie benutzt, weil es total unpraktisch ist, in dieser Form.
Die Skulptur heißt "Sonnenfahrt" und wurde von Jón Gunnar Ánarson geschaffen.
Naja.
Zwei kleine Isländer im Hafen.
Hinten links in der Halle findet übrigens der Flohmarkt statt.
Street Art am Skateplatz. 
Hier der Treffpunkt für die coolen Leute von Reykjavík.
Das ist in der Innenstadt eines der größeren Häuser.
Wirkliche Hochhäuser gibt es nur am Hafen.
Ansonsten sieht die Innenstadt so aus. Süß.
Es ist einfach alles so niedlich. Diese ganze Stadt ist so niedlich.

Bunte Straßen, wie schön das ist. 
Wie gut das ist, schaut euch das an.
Man steht in der Stadt und hat diesen Ausblick. Hammer.
Wir sind dann mal den Kirchturm hochgekraxelt (Lüge! Es gibt einen Fahrstuhl!). 
Lauter bunte Häuschen.
Noch so'n Ausblick. 
Kunst. Oder eine besonders gute Art, das Fahrrad zu sichern.
Das ist die Kirche, auf der wir standen. Sehr beeindruckendes Ding von außen.

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