2012-02-26

AM SEE.

Hannover, manchmal bist du auch ganz schön.




ON THE ROAD AGAIN...

Der Koffer wartet schon im Schlafzimmer. Ich habe ein paar Tage frei und bin unterwegs. Juhu. Heute geht's erstmal in die alte Heimat. Im Göttinger Nörgelbuff seht ihr ab 20 Uhr meine Wenigkeit und lauter tolle Poetinnen und Poeten auf der Bühne. Danach schlafe ich schaue ich die Oscarverleihung mit besten Mädels. Morgen fahre ich dann weiter nach Köln. Am Montag bin ich in der Wohngemeinschaft (sieht schon im Netz super aus). Ein anderer begabter Mensch und ich lesen dort aus unseren Werken vor. Dienstag geht's dann weiter im Club Bahnhof Ehrenfeld. Dort wird wieder geslammt, unter anderem mit Svenja und Frank, auf die ich mich sehr freue! Wenn ihr in Köln und Umgebung seid, kommt vorbei :)! Am Dienstag habe ich dann ein bisschen Zeit, mir Köln anzuschauen. Außer im Dom und im Schokomuseum war ich dort an noch nicht vielen Orten. Habt ihr Tipps? Tolle Cafés? Wir sehen uns!

2012-02-24

"YOU MAY BREAK THE RULES."

Das habe ich bei den zauberhaften Janes entdeckt: Auf seinem Blog "Advanced Style", den ich sehr gerne anklicke, zeigt Blogger Ari Seth Cohen modebewusste New Yorker*innen. Nicht die üblichen jungen, schlanken Hipsterdamen, sondern Menschen, die weitaus älter als 50 sind. Jetzt wird es bald einen Film über die Porträtierten geben. Und hier seht ihr den Trailer. Grandios. 


2012-02-22

ACROBAT READERS

Meine Lieben! Bevor ich am Sonntag die Oscarverleihung sehen werde, findet wieder "Acrobat Readers" im Nörgelbuff statt. Juhu! Und bei Facebook könnt ihr wieder 1x2 Gästelistenplätze gewinnen. Einfach anklicken und kommentieren. Bis Samstag. Ab geht's! Und wer ebenfalls auftreten möchte, komme einfach vorbei oder schreibe mir vorher noch eine kurze Mail.



2012-02-21

DIE ANONYMEN ROMANTIKER

Ich bin im Filmfieber. Es gibt immer so Phasen, da schaue ich einen Film nach dem anderen. Dafür habe ich eine Liste (ich liebe Listen und Pläne!), auf der steht, welche Filme ich unbedingt schon immer mal sehen wollte. Auf dieser Liste stand auch dieser Film: Die anonymen Romantiker. Der Film hatte von vornherein gute Chancen, denn ich liebe französische Filme. Und dieser wurde mir angekündigt mit "eine Mischung aus Amélie und Chocolat". Das hört sich gut an.


Angélique ist Chocolatière (schreibt man das so?) und will das aber nicht wirklich verraten. Denn sie hat ein Problem: Sie ist hypersensibel. Deshalb besucht sie auch regelmäßig eine Selbsthilfegruppe, die den Rahmen für die Geschichte bildet. In dieser Gruppe erzählt sie ihre Geschichte. Nachdem sie ein paar Jahre für ein Pralinengeschäft die besten Pralinen hergestellt hat, starb der Besitzer. Alle Leute denken aber, Angèlique sei nur die Lieferantin und die Pralinen würden in Wirklichkeit von einem Eremit irgendwo im Hinterland gemacht werden. Diese Geschichte hatte sie sich gemeinsam mit dem Besitzer ausgedacht, um nicht bekannt zu werden. Jetzt wird sie in einer neuen Schokoladenfirma angestellt, aus Versehen aber als auswärtige Kundenbetreuerin und nicht als Pralinenfachfrau. Der Chef der Fabrik findet Angèlique ziemlich gut, er hat aber ein Problem: Er ist auch hypersensibel. Dazu steht die Firma kurz vor dem Bankrott und braucht dringend neue Produkte, um überleben zu können. 


Die Hauptdarsteller sind durch und durch entzückend. Der ganze Film ist so süß wie die Pralinen, die darin vorkommen (entschuldigt diese sehr naheliegende Wendung, aber das musste sein). Im Prinzip ist ja klar, wie der Kram ausgeht, aber die Geschichte ist trotzdem schön und niedlich umgesetzt. Für einen netten Abend, an dem man einfach nur goldig unterhalten werden möchte, ist das genau das richtige. Und für alle Menschen, die von Natur aus extrem schüchtern sind!


2012-02-19

EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH

"Extrem laut und unglaublich nah" habe ich schon vor ein paar Tagen gesehen. Ich musste ihn aber etwas wirken lassen, bevor ich darüber schreiben wollte. Direkt nach dem Film war ich mir nämlich nicht sicher, was ich jetzt davon halten sollte. Der Mann fand ihn gut: "Es ist halt ein modernes Märchen." Und die Schwester war sowieso begeistert, weil sie großer Tom Hanks Fan ist. Keiner von uns hat bis jetzt das Buch gelesen (es liegt aber schon bei der Schwester auf dem Nachttisch). Ich muss es jetzt lesen. Weil ich noch mehr über die Geschichte wissen will als zwei Stunden Schnelldurchlauf.

Vor einem Jahr hat Oskar (grandioser Name übrigens) seinen Vater bei den Anschlägen auf das World Trade Center verloren. Oskar ist zehn Jahre alt und ein absolutes Papakind. Sein Vater hat mit ihm Expeditionen gemacht, er hat ihm Rätsel gestellt und den verängstigten und neurotischen Oskar immer wieder herausgefordert. Jetzt ist er nicht mehr da. Und das bloß, weil er einen Termin im 106. Stock des World Trade Centers hatte. Oskar macht sich viele Vorwürfe, hat seinem Vater einen Schrein gebaut und hört sich immer wieder seine letzten Nachrichten auf dem Anrufbeantworter an. Bis er sich ein Jahr nach den Anschlägen traut, das Ankleidezimmer des Vaters zu betreten und Kisten anzuschauen. Dabei fällt ihm ein Schlüssel in die Hände, der sich in einem Umschlag mit der Aufschrift "Black" befindet. Oskar glaubt, die letzte Aufgabe seines Vaters gefunden zu haben und will nun unbedingt herausfinden, in welches Schloss der Schlüssel passt. Also besucht er alle Personen mit dem Namen Black in New York. Eine etwas größere Aufgabe...

Thomas Horn spielt den Oskar ganz grandios. Ein kleiner, neugieriger Junge, der sich aber nur mit Schellenkranz am Ohr traut, eine Brücke zu überqueren. Und U-Bahn fährt er sowieso nur mit Gasmaske. Auch Max von Sydow, der den Untermieter spielt, hat mir super gefallen. Er wohnt bei Oskars Großmutter und spricht nicht mehr. Trotzdem will er Oskar auf seiner Suche unterstützen. Der schwedische Schauspieler ist mit Recht für die beste Nebenrolle bei den Oscars nominiert. Ohne Worte so toll spielen zu können, fand ich sehr beeindruckend. Eher enttäuschend dagegen fand ich Sandra Bullock. Sie war zwar da, aber irgendwie blass und farblos. Auch der Soundtrack von U2 war für meinen Geschmack etwas zu viel des Guten. Die tolle Geschichte macht diese Dinge aber locker wieder wett. Der Film ist insgesamt für zwei Oscars nominiert: Neben dem besten Nebendarsteller auch für den besten Film. Bester Film wird er angesichts der Konkurrenz nicht werden. Wer aber auf groß inszenierte Märchen steht, der ist bei dem Film genau richtig. Diejenigen, die mir schon tausendmal von dem Buch vorschwärmten, werden wahrscheinlich eher ein wenig enttäuscht sein. Aber das ist mir egal. Ich fand's gut, so nach dem Sackenlassen. Für mich war der Film der Anlass, endlich das Buch zu kaufen und zu lesen. 

2012-02-18

DIE ROLLSTUHLFAHRERIN.

Im Prinzip wollte ich dir nie etwas Böses. Also ich wünschte es dir nicht. Ich bin ja nicht bösartig. Andererseits konnte ich ja nicht verhindern, was passiert ist. Ich konnte nicht verhindern, dass meine Hand den Gasknopf am Herd drehte, ohne dass ich kochen wollte. Ich konnte nicht verhindern, dass du die Wohnung betrittst und dir in der Küche eine Zigarette anzündest. Ich war ja nicht da.

Nach der Explosion ist alles so wie vorher. Nur dass ich keine Wohnung mehr habe. Was komisch ist. Keine Wohnung zu haben. Man geht nicht mehr nach Hause. Ich gehe nicht mehr nach Hause. Ich übernachte nur noch. Es ist gut, dass du jetzt nicht mehr da bist. Wir streiten nicht mehr. Alle haben sich gewundert, dass du so etwas machst. Manche dachten wohl, du hättest das vielleicht absichtlich gemacht. Ich schüttele immer nur den Kopf und sage nichts. Was soll ich auch sagen. Dass es mir Leid tut? Tut es nicht.

Eines Nachts habe ich von dieser Rollstuhlfahrerin geträumt. Von der Frau, die immer mit mir gemeinsam Bus gefahren ist. Ich hab absichtlich in eine ganz andere Richtung geschaut, auch wenn das oft unbequem war. Denn kaum schaute man sie an, da redete sie auch schon auf einen ein. Sie erzählte, wie schwierig ihr Leben ist und wo sie war und wo sie hin muss und so weiter und so weiter. Ich wollte das alles nicht wissen. Vor allem nicht in der Tonlage. Mein Leben war selbst so öde, dass ich nicht auch andere öde Lebensgeschichten hören musste. Im Traum war ich mit der Rollstuhlfahrerin in diesem Kino, von dem ich früher immer träumte. Die Säle befanden sich im zweiten Stock und man musste eine gefährliche Kletterei hinter sich bringen bis man dort war. Wir waren schon oben und der Film war zu Ende. Ich bereitete mich gerade auf das Klettern vor, als sie neben mir ihren Rollstuhl zusammenklappte, hinunterwarf und hinterher sprang. Sieben Meter freier Fall. Dann bin ich aufgewacht. Ich weiß bis heute nicht, ob sie dabei gestorben ist. Ich bin aufgewacht und musste etwas trinken. Also ging ich nackt ins Wohnzimmer, trank ein Schluck Wasser und überlegte mir währenddessen, was passieren würde, wenn die Wohnung unabsichtlich explodiert. Dann legte ich mich wieder zu dir und umfasste deinen Bauch.


2012-02-13

THE DESCENDANTS

Meine Oscarvorbereitung beginnt. Da ich die Verleihung dieses Jahr wieder einmal live schauen werde (direkt im Anschluss an Acrobat Readers), bereite ich mich gern ein bisschen vor. Das bedeutet, ich informiere mich über die Nominierten und schaue mir die Filme, auf die ich Lust habe, an. Am Wochenende haben der Mann und ich "The Descendants" gesehen. Ich wollte den Film hauptsächlich sehen, weil er auf Hawaii spielt. Der Mann hatte den Trailer gesehen und war einverstanden.

Matt King (George Clonney) ist Anwalt und hat relativ wenig mit seiner Familie zu tun. Seine Ehefrau fährt gern Motorrad und Speedboat. Bis sie einen folgenschweren Unfall hat. Der Film beginnt am 23. Tag nach dem Unfall. Elisabeth liegt im Koma und Matt muss sich nun um alle Angelegenheiten kümmern. Plötzlich lernt er seine Töchter richtig kennen, erfährt, dass seine Ehe gar nicht so heile war wie er dachte und muss nebenbei noch ein riesiges geerbtes Grundstück für seine ganze Familie verwalten.

The Descendants ist eine Literaturverfilmung (die Vorlage stammt von der Autorin Kaui Hart Hemmings) und wurde vom Regisseur Alexander Payne umgesetzt. Abgesehen von der üblich-langweiligen Familienkonstellation (der Mann arbeitet und kennt Frau und Kinder kaum) ist der Film wirklich fantastisch. Die traurige Geschichte funktioniert erst richtig gut durch das gegensätzliche Zusammenspiel mit der wunderschönen Landschaft. Die Botschaft: Auch im Paradies ist es niemals perfekt. The Descendants ist für fünf Oscars nominiert: Hauptdarsteller, Regie, Schnitt, Drehbuch, bester Film. Clonney hat seinen Oscar mehr als verdient (wobei ich The Artist noch nicht gesehen habe). Highlight waren für mich aber auch die Nebendarsteller, vor allem die beiden Töchter. Ich hab gelacht, ein bisschen geweint und bin insgesamt sehr zufrieden, aber nachdenklich aus dem Kino gegangen: Perfekt. P.S.: Der Mann war auch komplett begeistert.

2012-02-11

ANKÜNDIGUNG MAL ANDERS

Am 26. Februar gibt's die nächste Ausgabe von Acrobat Readers. Das weiß auch das Göttinger Magazin pony und schrieb folgende goldige Ankündigung. Knaller. Vielen Dank an hamti für den Scan.

© pony, Scan by hamti

P.S.: An die zwei Mädels, die mich gestern Abend so nett ansprachen. Hier findet ihr die Erdmännchen-Geschichte! Wer außerdem auf der Suche nach bestimmten Texten von mir ist, frage mich entweder auf Facebook oder per Mail.

2012-02-10

ALCOHOLIC FAITH MISSION

Hach. Es gibt so Momente, in denen freut man sich einfach, dass man sich richtig entschieden hat. Gestern war so ein Moment, als ich zu einem kleinen, zauberhaften Konzert spazierte. Feinkost Lampe ist ein klitzekleiner Keller in Hannover, in dem regelmäßig Dinge stattfinden. Das erzählte mir eine Freundin und überredete den Mann und mich, mitzukommen. Gestern traten dort Alcoholic Faith Mission aus Dänemark auf. Ich habe mir am Ende ihr neues Album gekauft. Das sagt eigentlich schon alles. Denn so etwas mache ich im Anschluss an ein Konzert nur sehr, sehr selten. Ich bin immer noch ganz überzuckert und begeistert. Tolle Stimmen, viele verschiedene Klänge und eine durch und durch sympathische Band. Manchmal lohnt es sich, einfach der Dinge zu harren, die auf einen zukommen und abzuwarten. Bitte hört euch die dänischen Dänen aus Kopenhagen an und freut euch. Wie ich. Übrigens: Hier gibt es die Band auch auf Facebook. Und wenn sie 5.000 Fans haben, dann werfen sie mit Glitzer um sich oder so.



2012-02-06

FOTOMADAME.




Ich stehe auf analoge Fotografie. Das kommt nicht aus hipstermäßigen Coolheitsgründen, sondern von meinem Opa, der großer Fotofreak war und sich gut auskannte. Von ihm habe ich schon ganz früh eine Pocketkamera bekommen, dafür gibt's heute kaum noch Filme zu kaufen. Und dann habe ich alles fotografiert, was mir vor die Linse kam. Nach und nach sammelten sich mehrere analoge Spiegelreflex-Kameras bei mir an. Vor wenigen Tagen schenkte mein Vater mir das neueste Modell in der Sammlung. Eine Vogtländer VSL 3-E ♥. Jetzt kann ich wieder ausprobieren, basteln und noch mehr fotografieren. Mal sehen wie sie sich gegenüber meinem bisherigen Lieblingsmodell, der Canon AE-1, schlägt. Auf dem Bild seht ihr mich mit einer 1937er Weltini von Welta, die ich ebenfalls gerade teste. Alle Kameras habe ich entweder geschenkt bekommen oder auf dem Flohmarkt gefunden. Wollt ihr die anderen Modelle auch kennenlernen?


2012-02-05

Already dead

Das vorläufiges Ergebnis in Sachen Fumidus sieht so aus: Der Werberat hat mir mitgeteilt, dass sie die Firma nicht erreichen können, weil weder die Homepage funktioniere noch jemand ans Telefon gehe. Die Beschwerde ruht jetzt erst einmal. Da in NRW das Rauchen mit E-Zigarette bereits verboten wurde, gehen sie davon aus, dass Fumidus schon gar nicht mehr existiere. Das ist bei der Werbeschiene auch ganz gut so. Blöd nur: Das riesige Häuserwand-Dingens hängt immer noch in Hannover. Mal sehen, wann es endlich verschwindet.

2012-02-03

Richtungswechsel

Und dann ist da ein Schornstein und ich zähle wie oft der Rauch die Richtung wechselt. Wir sitzen am großen Fenster der Küche und legen die Beine hoch. Gegenüber ein Haus mit vielen Fenstern. Dahinter Menschen mit vielen Leben. Du zündest dir eine Zigarette an, schließt kurz die Augen und fragst mich dann, ob das jetzt so sei, wie ich es mir wünschte. Ich nehme einen Schluck von dem Wein, der ganz hinten im Mund einen Tuck zu bitter schmeckt und antworte: „Vielleicht. Eigentlich wär ich gern anders.“ In der Küche ist es sehr warm. Die Ränder der Fenster sind leicht beschlagen. Ganz so als habe man sie zu Weihnachten mit Schneespray angesprüht. In Wirklichkeit haben wir gekocht und draußen ist es so kalt wie lange nicht mehr.

Ich stehe auf. Zähne putzen. Anziehen. Haare kämmen. Das alles ist schon zu viel Aufwand um den Tag zu rechtfertigen. Die Menschen im Bus sind mir unangenehm fremd. Ich presse mich gegen das kalte Fenster, um den Menschen neben mir nicht zu berühren. Die Leute steigen ein und bleiben stehen. Sie lassen niemanden nachkommen und gehen nicht weiter. Sie regen sich darüber auf, dass sie keinen Sitzplatz bekommen. All das ist anstrengend. Hier muss ich aussteigen. Ich bleibe sitzen. Heute fahre ich den ganzen Tag mit dem gleichen Bus im Kreis. Nach acht Stunden steigen wieder die gleichen Menschen ein wie am Morgen. Es geht von vorne los. Nur dass es jetzt dunkel ist draußen.

Ich telefoniere nur aus Höflichkeit. Sprechen ohne jemanden zu sehen, überfordert mich. Deshalb mache ich Dinge nebenbei. Ich blättere durch eine Zeitschrift oder sehe in den stummen Fernseher. Dabei rede ich und höre zu. Ich wünschte, ich könnte allen Menschen nur noch schreiben. Kurze Sätze, in denen ich im Gesamtergebnis mitteile, dass ich noch lebe und es mir gut geht. Auch wenn es mir nicht gut geht, soll man doch denken, dass es so sei. Das ist für das allgemeine Wohlbefinden besser. Rituale helfen mir. Brille ablegen, Handy anschließen, Wecker stellen, hinlegen, Handy kontrollieren, Licht aus, schlafen. Immer wieder. Rituale helfen mir.

Der einzige Ort, an dem ich mich wirklich wohl fühle, ist der Hafen. Ich blicke weit und sehe nur Meer. Der Wind pfeift uns um die Ohren und deine Handschuhhand wärmt meine Finger. Ich mag das. Wenn die Wellen sehr hoch sind, stelle ich mir vor, wie ich als Meerjungfrau dazwischen herumhüpfe. Oder wie ich als Seebär versuche, mein Schiff zu bändigen. Das hier ist Freiheit. Und wenn du neben mir sitzt und die Freiheit vom Horizont winkt, dann ist alles in mir sehr ruhig. 

2012-02-01

Thanks to the academy...



Yippieh! Ihr habt mich zum Vize-Bloggermädchen 2011 gewählt. Wow!! Das ist ganz und gar grandios und ich freue mich sehr, sehr. Applaus und Glitzer an Julia Probst, die mit Mein Augenschmaus gewonnen hat und die drittplatzierten Fuckermothers. Ich habe mich schon gefreut, als ich gesehen habe, dass es Menschen gibt, die mich vorschlagen und ich tatsächlich zur Wahl gestellt wurde. Und nun das! Der zweite Platz ist eine tolle Bestätigung für die ganze Zeit und das Herzblut, das ich hier rein stecke. Auf ein weiteres Jahr voller guter Texte, Bilder, Musik und Weltverbesserungsversuche. VIELEN DANK! ♥

Ihr findet mich übrigens auch auf:

Was ist eigentlich dieses ACTA?

Dieses Video hat mir sehr geholfen, den Kram mal vernünftig zu verstehen. Wer will, kann diese Petition gegen ACTA unterschreiben.

Edit: Für den 11. Februar sind deutschlandweit Proteste geplant. Eine Übersicht findet ihr hier.