2012-11-26

HERRENMAGAZIN

Mit Musik ist das ja manchmal so eine Sache. Mit deutschsprachigem Melancholie-Pop-Rock konnte man mich eigentlich immer jagen. Als sich alle anderen entschieden, ob sie jetzt lieber Tomte oder Kettcar hören, war ich irgendwo anders und dachte, ich würde die "bessere" Musik hören. Einen kurzen Ausrutscher gab es - als ich nächtelang zu Blumfelds "Graue Wolken" über Dinge nachdachte und auch ein bisschen weinte, da fühlte ich mich fast so wie diese Menschen in Retro-Trainingsjacke und Samba-Adidas-Schuhen.
Nun ist es ja so, dass Geschmäcker sich auch ändern können. Oder man einfach einer unglaublich guten Band über den Weg läuft, die zwar diese komische Musik macht, die man immer blöd fand, und nun pocht das Herz aber doch ganz schön, wenn man ihre Texte und Klänge hört. So erging es mir gestern mit "Herrenmagazin". Hamti und ich besuchten das TV Noir Konzert mit Dear Reader und Herrenmagazin und ich möchte sagen, dass das vielleicht sogar das beste Konzert war, das ich dieses Jahr gesehen habe. Ich bin immer noch ganz überzuckert. Vielleicht liegt das alles nur daran, dass eh November ist und wir jetzt traurige Musik brauchen. Vielleicht sind Herrenmagazin aber auch einfach gut. Das kann ja sein. 





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