So. Drei Tage Internetmenschen und ich. Viele Vorträge, Workshops und viel anderes Tralala. Das beste an der re:publica: Ich habe viele neue Gedanken mitgenommen, die ich demnächst niederschreiben und verbloggen werde. Zum Beispiel, warum im Überblick genau so viele Frauen wie Männer da waren, im Detail aber doch bei den vermeintlich weichen Themen wie den Foodblogs und DIY viele Frauen und bei Wirtschafts- und Unternehmenszeug viele Männer sitzen. Warum ist das so und ist das überhaupt doof? Darüber mache ich mir gerade Gedanken.
Die Organisation war toll. Außer dieses kleine Ding mit dem Internet. Auf einer Internetkonferenz. Aber gut, nächstes Mal. Ich habe viele Leute gesehen, die ich kenne und mich aber nur bei wenigen Menschen getraut, sie tatsächlich anzusprechen. Umso besser fand ich es, selbst angesprochen zu werden (Hallo, Charlott!). Bei vielen Sessions gab's für meinen Geschmack zu viel Kuschelei. Gut fand ich deshalb die Session mit Johnny Haeusler. Da wurde wenigstens ein bisschen gebissen. Besonders gut hat mir außerdem die Delete-Session mit Annina und der PoetrySpam gefallen. Einfach mal antworten, wenn einem gottesfürchtige Kinder aus Afrika angeboten werden. Steffen Seibert hat sich auch charmant geschlagen (wobei mir in der Berichterstattung schon wieder auf die Nerven ging, dass die Frauen ja nur wegen seines Äußeren und seines Charmes da waren). Insgesamt bin ich sehr froh, da gewesen zu sein. Was in meinem Kopf jetzt so rumspukt, dazu in einigen Tagen mehr. Ein Lob noch an alle Besucher und Organisatoren: Ihr seid alle toll. Auch, weil es euch offensichtlich wirklich scheiß egal ist, wie jemand aussieht, spricht, gewachsen ist oder die Haare trägt. Das ARD-Nachtmagazin sollte sich an euch ein Beispiel nehmen (die mögen Vorverurteilungen anscheinend besonders gern).
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| Jule und ich. Fotografiert von Annina. |



Ich werde Dich bei der nächsten re:publica auf jeden Fall ansprechen, wenn ich Dich sehe! ;-) Schade, hätte Dich gerne letzte Woche kennengelent!
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