2011-11-14

Rückblick, Ausblick. Und was ich nicht bin.

Bevor dieser Post hier beginnt und auch weil ich mich manchmal über Kommentare ärgere: Ich bin nicht mein literarisches Ich. In jeder meiner Geschichten steckt etwas von mir, aber nicht alles. Die Ich-Erzählerin, das bin nicht ich, das ist eine Erzählerin, die vielleicht Ninia LaGrande genannt werden kann, aber nicht die komplette Ninia ist. Vieles, von dem ich schreibe, habe ich erlebt. Vieles, was ich erlebe, inspiriert mich zum Schreiben. Aber das hier ist kein Lebensprotokoll. Das wär erstens zu privat und zweitens zu langweilig. Und deswegen müsst ihr euch (meistens) nicht fürchten, wenn ich schreibe, dass eine Erzählerin jemanden töten möchte. Und ihr müsst euch auch (fast nie) irgendwelche Sorgen machen, dass ich möglicherweise zu weltfremd sein könnte. Alle Geschichten sind übertrieben, phantastisch und in Wirklichkeit einfach in meinem Kopf entstanden.

So, heute gibt's aber nicht mal eine Geschichte. Sondern nur mal ein Update. Am Wochenende war ich in Erfurt zum Highslammer. Das war schön. Mettigel, Bier und Transportservice, da kann man nicht meckern. Nun wartet die Hammer-Woche auf mich: Morgen bin ich zu Gast bei den Nachtbarden. Und ich freue mich schon sehr. Weil Lesebühnen ja sowieso immer schön sind. Und weil Lesebühnen in Hannover sowieso noch schöner sind. Am Donnerstag wird das hannöversche Team die Kölner nach Hause schicken und zwar ohne Sieg: Hannover vs. Köln in der Faust. Und am Freitag bin ich, die "gestählte Bühnenliteratin", wie es so schön in einer Ankündigung heißt, zu Gast in Wolfsburg, im Café Nando. Krasse Katze. Das wird was!

Und nun noch ein Musiktipp, der mir sehr am Herzen liegt. Bitte hören Sie rein! Hier könnt ihr das Album kaufen. Den einen Typen kennt ihr ja vielleicht eh schon von den Slam-Bühnen. Und bald gibt's hier auch ein Interview mit ihm. Wir sehen uns! Und dann gibt es auch wieder mehr Geschichten, bei denen ihr euch wieder denken könnt, wer um Himmels Willen denn nun diese Person in der Geschichte ist.


Kommentare:

  1. Hihi, gut dass du das nochmal erwähnst. Bei manchen deiner Texte habe ich kurz gedacht: wtf? Mir dann aber gleich an deine Slam-Leidenschaft etc. ins Gedächtnis gerufen...

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  2. ach, meine liebe, denk dran, ganz besonders bei den (anonymen) schwachmatiker-kommentaren:
    groß, klein, dick, dünn, schlau und gaaaanz viele doofe... ;-)

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