2017-06-25

WEEKLY LAGRANDE

Roadtrips. Grundsätzlich eine tolle Sache. Ob ich sie nun selbst mache, mir einen Film anschaue oder darüber lese. Raphael Thelen und Thomas Victor fahren einen Monat lang die B96 lang - von Sachsen bis nach Rügen. Sie treffen Menschen, sprechen über die Veränderung seit der DDR und dokumentieren das Ganze auf spannende Art und Weise.

Dr. Vulva lese ich bei kleinderdrei sowieso sehr gerne, zuletzt diesen tollen Artikel darüber, wie es ist (noch) keinen Sex gehabt zu haben. Ich war eine Spät-Spät-Spät-Zünderin, was das Thema angeht. Es war nicht so, dass ich nicht wollte, es hat sich nur nicht ergeben. Dann hat sich aber alles nach meinen Bedürfnissen und zu meinem Gefallen entwickelt. Ein interessanter Artikel, vor allem auch darüber, wie unsäglich eigentlich dieses Wort "Jungfrau" ist. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil, in dem es darum gehen soll, wie Erwachsene ihre Situation in unserer heutigen Gesellschaft erleben.

Im September ist Bundestagswahl und ich weiß quasi noch gar nicht, was ich wählen soll. Ich weiß zumindest, was ich nicht will, aber es gibt aktuell auch keine Partei, die es mir besonders schmackhaft macht, von mir als Zielgruppe gewählt zu werden. Tom Strohschneider hat aufgeschrieben, warum die SPD besonders bei Frauen, Geringverdiener*innen und auf dem Land Stimmen eingebüßt hat. Beispiel: Jetzt versprechen sie plötzlich doch wieder die "Ehe für alle", obwohl sie sie in der Großen Koalition lange mit verhindert haben. Außerdem machen sie Wahlkampf mit kostenlosen Kindergartenplätzen - die Stadt Hannover (SPD-geführt) erhöht die Gebühren zum August. Sympathisch! (Davon ab, dass ich auch finde, dass statt gebührenfrei lieber in Ausbildung und Betreuungsschlüssel investiert werden sollte.)

Über den NSU wird für meinen Geschmack immer noch viel zu wenig berichtet. Deshalb umso wichtiger: Angehöriger der Opfer verklagen jetzt den Staat.

Es ist große Liebe, die ich für Miranda July empfinde (unbedingt auch lesen: Der erste fiese Typ). Das Interview, das sie zuletzt der Süddeutschen gegeben hat, finde ich wie immer superspannend, auch wenn ich in einigen Punkten widersprechen würde. Ich finde die Literaturbranche durchaus sexistisch, habe aber keinen Vergleich zur Filmszene. Trotzdem lesenswert!

So. Falls ihr Bock habt: Eine neue Folge unseres Podcasts ist auch online. Dieses Mal reden wir über Hitze. Draußen und im Kopf. Die zwei aktuellsten Folgen gibt es jetzt auch wieder bei SoundCloud. Für alle, die iTunes nicht mögen.

Und hier noch ein schöner Song.

2017-06-23

SCHULD IST NIE DIE HOTPANTS.

Als die ersten Menschen begannen, Felle nicht mehr nur als Sonnenschutz oder Zelt zu benutzen, sondern sich damit zu bekleiden, muss es schon Regeln für Frauen gegeben haben, wie sie sich anzuziehen haben. Anders kann ich mir diese jahrhundertelange krampfhafte Fixierung darauf, was Frauen tragen, was sie tragen dürfen, was nicht und warum es eigentlich immer das Falsche ist, nicht erklären. Bis 2013 war es Pariserinnen offiziell verboten, Hosen zu tragen (natürlich hat sich niemand mehr daran gehalten). In den 60er Jahren durfte Senta Berger – damals schon ein Star – ein Hotel nicht betreten, weil sie einen Hosenanzug trug. 2015 wurde in Frankreich eine Muslima vom Unterricht ausgeschlossen, weil ihr Rock zu lang (sic!) war. Und 2017 wurden Frauen zum Empfang des Bundespräsidenten im kurzen Kleid gebeten.

Apropos Unterricht. Immer im Sommerloch, wenn es draußen besonders heiß ist und die Köpfe vieler Menschen noch weicher gekocht sind als eh schon, kommt dieses eine Thema auf den Tisch: Man müsse den Schülerinnen verbieten in kurzer Kleidung zur Schule zu kommen. Hotpants, Ausschnitt und freier Bauch würden die Lehrer und Mitschüler ablenken. Auch an einem Gymnasium in Eppendorf gibt es jetzt eine Kleiderordnung: „auf "pofreie Shorts" und "übertiefe Dekolletés" sollen Schülerinnen ab sofort verzichten“. Anlass genug für die ZEIT, sich mit Fredrik Dehnerdt, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hamburg (GEW), darüber zu unterhalten. Und nach der Lektüre dieses Interviews war ich kurz davor irgendetwas kaputt machen zu wollen. Selbstverständlich wird wieder einmal ein Mann zu einem Thema interviewt, in dem es in der Hauptsache um Mädchen und junge Frauen geht. Dehnerdt spielt jede erdenkliche Rape Culture- und Sexisten-Karte, die es nur gibt.
In der Quintessenz sind die Mädchen dafür verantwortlich, ob der Unterricht im Sommer störungsfrei verläuft oder nicht – das hängt nämlich davon ab, wie sie sich kleiden.

„Sobald man als Mädchen beginnt, sich seiner Körperlichkeit bewusst zu werden, zieht sich man sich gern mal locker-luftig an. Das kann im Unterricht ablenken – Mitschüler und Lehrer. Für die ist es ja auch nicht einfach, in tiefe Brustausschnitte zu schauen.“

Nein, Herr Dehnerdt, einfach nein. Ich weiß nicht, woher er seine These nimmt, dass Mädchen sich luftig-locker anziehen, wenn sie sich ihrer Körperlichkeit bewusstwerden (the fuck?) – eigene Erfahrung kann es ja nicht sein. Möglicherweise ziehen Mädchen sich auch einfach luftig-locker an, wenn das Thermometer über 25 Grad geht, aber das ist nur Rätselraten von meiner Seite. Dass sich Mitschüler von sommerlich bekleideten Mädchen ablenken lassen könnten, ja, das lasse ich gelten. Das ist aber nicht das Problem der Mädchen. Vielleicht erziehen wir Jungs einfach mal so, dass sie das durchaus ok finden, wenn ein Mädchen das anzieht, was es anzieht. Und wenn die Pubertäts-Hormone dafür sorgen, dass sie dann immer noch abgelenkt werden, ja, dann ist das halt so. Kinder und Jugendliche lassen sich grundsätzlich von allem ablenken – das können wir nicht alles verbieten. Und nun zu den Lehrern, die sich angeblich davon ablenken lassen. Wenn ein Lehrer davon abgelenkt ist, dass er – ich zitiere eine Freundin, die den Artikel auf Facebook verlinkte – "in einen Kinderausschnitt schaut", dann sollte er sich grundsätzlich Gedanken über seine Berufswahl machen. Davon ab finde ich es tatsächlich ziemlich unverschämt Lehrern zu unterstellen, sie würden sich von jeder Hotpants und jedem Ausschnitt ablenken lassen. Was hat der Herr Gewerkschaftler für ein Bild von seinen Kollegen, wenn er meint, dass sie sich dann nicht mehr auf ihren Job konzentrieren könnten. Oder ließe er sich vielleicht selbst zu sehr ablenken? Wenn es nicht einfach ist, in tiefe Brustausschnitte (was zur Hölle soll das sein?) zu schauen, dann SIEH HALT NICHT HIN.

„Im besten Fall wird das im Elternhaus diskutiert: Wie kleide ich mich angemessen als junge Frau?“

Ich wiederhole mich. Nein, einfach nein. Vielleicht diskutieren Eltern irgendwann mit ihren Kindern: Wie kleide ich mich angemessen? Und was heißt eigentlich angemessen? Dass ich zum Vorstellungsgespräch für die Ausbildung nicht im Unterhemd gehe, zum Beispiel. Aber Dehnerdt macht natürlich das, was in unserer immer noch patriarchalen Gesellschaft gerne gemacht wird: Regeln werden ausschließlich für Frauen aufgestellt. Von Männern.
Ich habe mit meiner Mutter oft darüber diskutiert, was eigentlich angemessene Kleidung ist. Und ob ich mein Geld einem Bankangestellten anvertrauen würde, der tätowierte Arme hat (würde ich). Ich durfte in sämtlichen Kleidungsstücken, die ich mir am Morgen rausgesucht hatte, zur Schule gehen – sicherlich hat meine Mutter das ein oder andere Outfit kommentiert, positiv wie negativ, aber es gab keinerlei Verbote oder Regeln. Ich musste selbst herausfinden, was für mich ok ist und was nicht. Auch ich hatte im Sommer oft Hotpants in der Schule an – oder ein weit ausgeschnittenes Shirt. Weil ich einfach Bock drauf hatte und mich modisch ausprobiert habe. Der Unterricht, in dem ich saß, ist jedenfalls nie aus dem Ruder gelaufen, weil man einen Teil meiner Brüste sehen konnte.

Was in dem Interview nicht deutlich wird: Gibt es Konsequenzen, wenn jemand mit Hotpants zur Schule kommt? Muss die entsprechende Schülerin dann wieder heimgehen? Oder eines dieser furchtbaren, sackartigen Shirts anziehen, die es an anderen Schulen mit solchen Regelungen gibt? Wer bestimmt, was zu kurz und zu tief ist?

Fragen, die ich noch hätte: Gibt es eigentlich auch Regelungen für die Lehrer? Wenn einer nach Schweiß oder dieser Rauch-Pädagogen-Mischung aus dem Mund stinkt, muss der dann auch wieder heim? Oder herumläuft, wie der letzte Schlunschi, in Klamotten, die man nicht einmal zu einem Job ohne Kundenkontakt anziehen würde? Und wann erfindet jemand endlich mal Regelungen für die Jungs?

Mir hängen Kommentare zu den Körpern von Mädchen und Frauen so sehr zum Hals heraus, ich werde inzwischen nur noch müde, wenn ich wieder etwas zu diesem Thema lesen muss. Und wütend, wenn angebliche Erziehungsexperten wie Herr Dehnerdt Antworten geben, die auch ohne Probleme aus dem letzten Jahrhundert stammen könnten. Selbstverständlich können wir Kindern und Jugendlichen beibringen, welche Kleidung wohl zu welchem Anlass angemessen wäre. Aber ohne dabei die Schuld der Welt auf die Mädchen zu projizieren und nicht im sexualisierten Kontext. Denn, um das noch einmal ganz deutlich zu sagen und vielleicht auch als kleines Mantra für Herrn Dehnerdt und Konsort*innen: Die Kleidung von Frauen ist nie (nie!) Schuld daran, dass Männer sich nicht benehmen können. Schuld daran sind nur die Männer.

2017-06-21

KOLUMNE: MAMA AUSSER HAUS!

Seit einigen Wochen bin ich Kolumnistin der Familienseite des Redaktionsnetzwerkes Deutschland. Die Kolumne erscheint monatlich in verschiedenen Publikationen des RND: Neue Presse (Hannover), Märkische Allgemeine, Ostsee-Zeitung, Lübecker Nachrichten, Leipziger Volkszeitung, Lübecker Nachrichten u.a....
Etwas zeitversetzt poste ich den Text auch immer hier posten. Zur allgemeinen Erheiterung werde ich die Kolumne hier mit gifs anreichern. Heute: Mama außer Haus!

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Seit der Geburt des Kindes gibt es für Menschen, die mich ohne Kind treffen, nur eine Frage: „Und wo ist das Kind jetzt?“ Manchmal möchte ich darauf einfach gerne mit: „Huch! Jetzt, wo Sie es sagen! Ich wusste, irgendetwas fehlt.“ antworten. Dann sage ich aber doch wieder nur: „Zuhause, mit dem Papa.“ Bei den Blicken, die ich dann ernte, hätte ich auch sagen können: „Im Kofferraum, aber ich habe einen kleinen Spalt offengelassen, ich bin ja kein Unmensch.“ Auch 2017 scheint es für viele sehr erstaunlich zu sein, dass sich Väter genauso um ein Baby kümmern können wie Mütter. Und wenn sie es dann machen, werden sie von allen Seiten gelobt. Er mache das aber gut, musste sich ein Freund von mir anhören, als er den Kinderwagen durch das Viertel schob. Vielleicht habe ich noch nicht richtig darüber nachgedacht, aber bis jetzt bin ich davon ausgegangen, dass das Schieben eines Kinderwagens nicht so richtig kompliziert sei. Denn ich werde nie dafür gelobt, wenn ich das mal schaffe!


Der Mann macht dieses ganze Kindergedöns genauso gut wie ich. Manchmal vielleicht sogar noch besser. Nur, weil ich diejenige mit den Brüsten bin, macht mich das ja nicht zu einem Naturtalent im Umgang mit Babys. Vor allem, weil ich mit den kleinsten aller Menschen bisher nicht so viel anfangen konnte. Bis jetzt hat das Kind immer noch gelebt, als ich nach Hause gekommen bin und das ist ja eigentlich das Wichtigste. Und er hat pragmatische Lösungen. Als ich ihn das letzte Mal gefragt habe, was er getan habe, als das Kind geweint habe, antwortete er: „Mitgeweint.“ Das finde ich solidarisch und empathisch.


Außerdem machen wir jetzt natürlich all die Dinge, über die ich mich früher lustig gemacht habe. Wenn ich unterwegs bin, bekomme ich per Kurznachricht genaueste Informationen über den Stuhlgang und das Schlafverhalten des Babys. Manchmal auch in reiner Emoji-Form – je mehr Kackhäufchen, umso besser! Wenn das Vermissen dann doch zu groß wird, fordere ich auf dem gleichen Weg ein Video ein und starre dann stundenlang in Wiederholung sehr verliebt auf dreißig Sekunden, in denen das Kind versucht, sich seine Faust komplett in den Mund zu stopfen. Ich glaube, er wird mal ein ganz Großer!

2017-06-18

WEEKLY LAGRANDE

Ich bin noch gar nicht durch, aber kann es jetzt schon empfehlen: "Das antikapitalistische Buch der Mode" von Tansy E. Hoskins. Hoskins erklärt die Riesen der Modebranche, das Phänomen Fast Fashion, die Arbeitsbedingungen der Arbeiter*innen und die Macht von Kapitalismus und Marketing. Spannend fand ich schon die Einleitung. Hoskins schreibt nämlich, dass sie selbst ein Opfer der Modeindustrie ist, dass sie selbst viel konsumiert und gerne shoppt und ihr schlechtes Gewissen aber mit der Recherche immer größer wurde. Sie hebt viele wichtige Aspekte heraus - zum Beispiel, dass Primark nicht der einzige böse Player am Markt ist und sogenannte High Fashion teilweise unter den gleichen furchtbaren Bedingungen entsteht wie das T-Shirt für drei Euro. Sehr spannend und ein toller Einblick für alle, die sich dafür interessieren (und das sollten ja leider Gottes eigentlich alle sein, die Kleidung konsumieren).

Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich gemeinsam mit Schauspielerin und Sängerin Denise M'Baye einen Podcast mache: Die kleine schwarze Chaospraxis. Nach meinem Urlaub haben wir jetzt endlich eine neue Folge aufgenommen, die ihr hier findet. In Kürze wird sie auch bei SoundCloud zu hören sein. Nun habe ich gesehen, dass es auch Leute gibt, die ihre Podcasts bei YouTube hochladen. Ist das wichtig? Muss man das machen? Braucht das jemand? Wär jetzt auch kein großes Ding. Für die neue Folge muss ich eine Triggerwarnung aussprechen: Ich las ein Buch, in dem es u.a. um Kindstod ging und wir sprechen zu Beginn der Folge kurz drüber. Keine Angst - der Rest ist dann doch recht fröhlich.

Ich weiß nicht, wie viele Dokus über die Warschauer Straße ich schon gesehen habe. Zu viele waren es auf jeden Fall. Juliane Schiemenz aber schreibt nicht über die Brücke, sondern über einen Baum. Den Baum der Warschauer Straße. Und was er alles aushalten muss. Ein schönes Pflanzenporträt.

Einige FDPler wollen eine Männergruppe gründen, mit der sie gegen Genderideologie kämpfen wollen. Lol.

Lucie schreibt darüber, dass sie verlernt hat zu lesen und ich habe den Artikel zuerst nur überflogen. Haha. Mir geht es im Alltag genau so. Als ich im Urlaub Zeit hatte, quasi jeden Tag ein neues Buch zu beginnen (God bless my kindle), habe ich das sehr genossen. Das soll nicht heißen, dass der Konsum von TV, Netflix, Filme und mein Smartphone nicht auch wertvoll ist, aber ich genieße das Lesen einfach so sehr. Ich bin außerdem ein sehr großer Zeitschriften-Junkie. Ich liebe gut gemachte Print-Produkte - weshalb ich auch glaube, dass Print niemals sterben wird, wenn er nur ansprechend ist. Aber ich finde, vor allem natürlich mit Kind, nicht mehr die Geduld, alles intensiv zu lesen. Und, vor allem, danach auch noch darüber nachzudenken, was ich gerade gelesen habe. Ich merke außerdem, dass ich während einer Phase, in der ich viel lesen kann, sehr viel mehr kreativer bin. Meine Kreativität nährt sich vom Lesen anderer Werke. Umso mehr brauche ich diese Zeitfenster, in denen ich mich wirklich wieder auf Bücher und lange Artikel einlassen kann. Auf jeden Fall ist dieses Thema Stoff genug für einen ganzen Blogartikel, den Lucie sehr gut formuliert hat.

Apropos Lesen - hier gibt's eine tolle Kurzgeschichte auf Englisch von Samantha Hunt. Auch als Audio-File.

Mädchen und junge Frauen können sich sowohl für Glitzernagellack als auch für Politik interessieren? Selbstverständlich, schreibt Ana Grujić, warum auch nicht. Das scheint aber für viele andere immer noch sehr überraschend zu sein, wie die Reaktionen auf das Ranking der beliebtesten Artikel der amerikanischen Teen Vogue zeigen.

Ich habe diesen Artikel schon vor einiger Zeit auf Twitter empfohlen, aber da ich ihn so toll finde, hier noch einmal: Alexa Hennig von Lange und Marcus Jauer schreiben über's Paarsein und -bleiben. Darüber, wie scheinbar alles funktioniert, man sich aber trotzdem manchmal verliert. Wie ihre vorherigen Beziehungen kaputtgegangen sind und was sie daraus gelernt haben. In diesem Zusammenhang lernte ich auf Twitter, was "mental load" ist. Spannend! Das Nuf hat ebenfalls einen guten Artikel dazu geschrieben.

Claire Cain Miller schreibt darüber, wie wir unsere Söhne feministisch erziehen können. So ein wichtiges Thema und so toll illustriert von Agnes Lee. Auch für Eltern von Töchtern sehr lesenswert.

ahoi e.V. steht für „Arm- und Handoperations-Interessengemeinschaft“. René Schaar, hauptberuflich Cutter beim NDR, ist dort Mitglied und hat ein tolles Video darüber gemacht, wie es ist, mit einer Handfehlbildung zu leben. Sehr sehenswert!

Ein persönlicher Gag zum Schluss. Ich fand dieses Foto meiner Mutter mit mir auf dem Wickeltisch. Und dachte, wenn man es drauf anlegt, sehen wir uns unfassbar ähnlich. Gedacht, getan. Den Pulli und die Brille habe ich extra an dem Tag benutzt. Man muss aber sagen, dass ich die Brille durchaus auch anderen Tagen trage. Geschichte wiederholt sich. Nur, dass ich keinen Stern im Gesicht kleben hatte. Komisch.